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02.09.2010 Die INTAVIS AG, Tochterunternehmen der Tübinger Hölle & Hüttner AG, ist Teil eines Forschungskonsortiums von unterschiedlichen Firmen und Instituten, welches es sich zum Ziel gesetzt hat neuartige Diagnostika zur frühzeitigen Identifikation von Erkrankungen zu entwickeln. Das Projekt wurde unter dem Arbeitstitel „BIOTRACE“ gestartet und wird zudem vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Bisher konnten bildgebende Verfahren nur bereits morphologische Veränderungen mit bereits pathologischem Status darstellen. Das soll sich mit Hilfe dieses Expertenforums ändern. Im beschriebenen Forschungsprojekt liegt der Schwerpunkt auf der Erkennung von Tumorerkrankungen, da hier die rechtzeitige Früherkennung besonders hohen Nutzen für die Patienten erbringt. So werden innerhalb des Projektes Oberflächenstrukturen der zu untersuchenden Gewebe und Organe ausgewählt, welche sich spezifisch durch neue Diagnostika erkennen lassen. So sollen Mediziner in absehbarer Zukunft bei Tumorerkrankungen nicht erst bei der Therapie eingreifen können, sondern mittels neu entwickelter Pharmazeutika bereits frühzeitig in der Diagnostik mögliche Krankheitsherde identifizieren und sichtbar machen können. Dies geschieht im Gesamtkontext der allgemeinen Entwicklung innerhalb des Gesundheitswesens. Die Projektbeteiligten erhoffen sich neue hochspezifisches Diagnostika welche als Grundlage für eine frühzeitige Behandlung unter Anwendung individueller Therapien dienen soll. Die INTAVIS AG mit Sitz in Köln ist Anbieter von speziellen Laborgeräten zur Automation von Abläufen und Prozessen. Neben Geräten für die Prozessierung von Western Blots und die InSitu-Hybridisierung bietet das Unternehmen auch Maschinen für die Peptidsynthese und den Bereich der Proteomics an. Zudem werden in zwei Laboren an den Standorten Reutlingen und Heidelberg gereinigte Peptide und Rohpeptide, sowie Harze zur Peptidherstellung produziert. Vor allem aufgrund der Erfahrungen im zuletzt genannten Geschäftsbereich, der Peptide Services, bekam das Kölner Biotechnologie-Unternehmen die Gelegenheit an diesem fantastischen Referenzprojekt teilnehmen zu können. Zusammen mit Firmen wie der Bayer Schering Pharma AG und dem DKFZ Heidelberg versucht man in den kommenden Monaten die zu Anfang aufgeführten Ziele zu erreichen. „Es macht uns schon etwas stolz unser Know-how im Bereich der Peptidsynthese hier einbringen zu können“, betont Vorstand Dr. h.c. Peter Beck und ergänzt: „Ich bin mir sicher, dass wir als Team dieser Aufgabe durchaus gewachsen sind und freue mich auf die zukünftige Zusammenarbeit!“. |




